LinkedIn Post schreiben, der nicht nach Selbstbeweihräucherung klingt
Du hast etwas erlebt oder gelernt, das andere interessiert, aber der Post klingt entweder nach Pressemitteilung oder nach Motivationsposter. Mit diesem Prompt macht dein todo.is-Agent daraus drei unterschiedliche LinkedIn-Beiträge mit starkem ersten Satz, kurzen Absätzen und einer Frage, die echte Kommentare bringt.
Der Prompt
- Schreib 3 LinkedIn-Posts für mich. Ich bin [DEINE ROLLE UND BRANCHE] und schreibe für [WER DEINE POSTS LIEST]. Grundlage ist das hier: [WAS PASSIERT IST ODER WAS DU GELERNT HAST]. Einer als kurze Geschichte, einer als praktische Liste mit Schritten, die man direkt anwenden kann, und einer mit einer Gegenmeinung zu etwas, das in meiner Branche oft behauptet wird. Jeder Post 120 bis 220 Wörter, mit einem Einstieg unter 12 Wörtern, der vor „mehr anzeigen“ sichtbar ist, kurzen Absätzen und am Ende: [CALL-TO-ACTION ODER FRAGE]. Ton: [TONFALL], Ansprache mit [DU ODER SIE]. Keine Hashtag-Wand (höchstens 3), nicht in jeder Zeile ein Emoji, keine erfundenen Zahlen. Gib mir für jeden Post 2 alternative Einstiege und sag, welchen du zuerst veröffentlichen würdest und warum.
Was du ändern solltest
- [DEINE ROLLE UND BRANCHE]: Z. B. „Geschäftsführerin einer IT-Agentur mit 19 Leuten“ oder „Einkaufsleiter im Maschinenbau“.
- [WER DEINE POSTS LIEST]: Z. B. „Geschäftsführer im Mittelstand“, „HR-Leute“ oder „Gründerinnen in der Frühphase“.
- [WAS PASSIERT IST ODER WAS DU GELERNT HAST]: Ein echtes Erlebnis mit Details, z. B. „wir haben unseren größten Kunden verloren, weil niemand mehr fester Ansprechpartner war“.
- [CALL-TO-ACTION ODER FRAGE]: Z. B. „Wie macht ihr das?“ oder „Schreib mir, wenn du die Checkliste willst“.
- [TONFALL]: Z. B. „ehrlich und nahbar“, „sachlich mit etwas Humor“ oder zwei frühere Posts als Beispiel anhängen.
- [DU ODER SIE]: Auf LinkedIn ist „du“ inzwischen weit verbreitet. In konservativen Branchen passt „Sie“ besser.
Beispielergebnis
- Post 1: Geschichte
- Einstieg: An einem Dienstag haben wir unseren größten Kunden verloren.
- An einem Dienstag haben wir unseren größten Kunden verloren. 38 % unseres Umsatzes, weg mit einer E-Mail.
- Der Grund war nicht der Preis. Auch nicht die Qualität. Der neue Leiter dort sagte mir: „Jedes Mal, wenn ich anrufe, habe ich jemand anderen dran.“
- Wir waren in einem Jahr von 4 auf 19 Leute gewachsen. Niemand war mehr für den Kunden zuständig. Alle haben ein bisschen geholfen.
- Also haben wir eine Sache geändert. Jeder Kunde hat jetzt eine feste Ansprechperson, und ihr Foto steht in jedem Bericht, den wir schicken.
- Sechs Monate später haben uns zwei Kunden gesagt, dass sie genau deshalb verlängert haben.
- Wachstum bringt neue Leute. Es sollte keine Fremden bringen.
- Wie haltet ihr Kundenbeziehungen persönlich, wenn das Team wächst?
- Alternative Einstiege: „38 % Umsatz, weg mit einer E-Mail.“ · „Unser größter Kunde ging nicht wegen des Preises.“
- Post 2: Liste
- Einstieg: 5 Dinge, die ich vor jedem Verlängerungsgespräch prüfe
- 1. Wann hat sich der Kunde zuletzt eingeloggt? Weniger Nutzung kommt vor der Kündigung.
- 2. Wer entscheidet dort heute? Ansprechpartner wechseln öfter, als man denkt.
- 3. Was haben wir im letzten Gespräch versprochen, und haben wir es gehalten?
- 4. Welche Tickets waren offen und wie lange?
- 5. Was ist seit dem Start besser geworden, in einer Zahl?
- Dauert 20 Minuten. Hat uns schon zwei Verträge gerettet.
- Was steht auf eurer Liste?
- Post 3: Gegenmeinung (gekürzt)
- Einstieg: „Der Kunde ist König“ hat uns fast ruiniert.
- Wer jedem Wunsch sofort nachgibt, hat bald zehn Sonderlösungen und niemanden, der sie versteht. Wir sagen inzwischen öfter Nein, und erklären es. Die Kunden, die bleiben, bleiben länger.
- Kundenbindung #Agentur #Mittelstand
- Empfehlung
- Zuerst Post 1: Eine persönliche Niederlage mit klarer Lehre bekommt auf LinkedIn meist die meisten echten Kommentare. Post 2 eine Woche später, Post 3 erst, wenn du auf Gegenwind antworten willst.
So geht’s mit todo.is
- Kopiere den Prompt und beschreib dein Erlebnis mit möglichst vielen echten Details.
- Schick ihn in todo.is ab oder per WhatsApp, Telegram oder Slack an deinen Agenten.
- Du bekommst drei Posts mit alternativen Einstiegen und eine Empfehlung, welcher zuerst raus soll.
- Kopier deinen Favoriten in LinkedIn und veröffentliche ihn selbst. Änderungen wie „persönlicher“ oder „kürzer“ einfach als Antwort schicken.
Tipps für ein besseres Ergebnis
- Gib echte Details mit: eine Zahl, ein Werkzeug, ein Zitat eines Kunden. Konkrete Posts werden gelesen, allgemeine überscrollt.
- Die ersten zwei Zeilen entscheiden alles. Lies nur den Einstieg und frag dich, ob du auf „mehr anzeigen“ klicken würdest.
- Sag deinem Agenten einmal „merk dir meinen LinkedIn-Stil“ und füg zwei deiner besten Posts ein. Dann klingt jeder Entwurf näher nach dir.
- Mach es wöchentlich: Jeden Montag um 8 Uhr fragt dich dein Agent per WhatsApp nach einem Erlebnis der Woche und macht aus deiner Antwort einen Post.
LinkedIn Post schreiben: häufige Fragen
- Wie lang sollte ein LinkedIn-Post sein? Gut funktionieren meist 120 bis 250 Wörter. Wichtiger als die Länge ist ein starker erster Satz und Absätze, die sich am Handy gut lesen.
- Wie viele Hashtags sollte ich auf LinkedIn nutzen? Höchstens drei, gut passende. Viele Hashtags wirken unruhig und bringen auf LinkedIn kaum zusätzliche Reichweite.
- Kann todo.is für mich auf LinkedIn posten? Nein. Dein Agent schreibt die Posts, veröffentlichen musst du selbst. Auf Wunsch erinnert er dich zu festen Zeiten daran.
- Wie oft sollte ich auf LinkedIn posten? Ein bis drei Posts pro Woche sind für die meisten gut machbar. Regelmäßigkeit zählt mehr als Menge.
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