Marketingplan erstellen, der sagt, was du diese Woche tun sollst
Kleine Unternehmen machen oft ein bisschen von allem: hier ein Post, da eine Anzeige, ohne Plan. Mit diesem Prompt schaut sich dein todo.is-Agent deine Wettbewerber an, wählt die drei Kanäle, die für dein Geschäft wirklich zählen, verteilt dein Budget und baut einen 90-Tage-Plan, Woche für Woche, mit Zielen, die du messen kannst.
Der Prompt
- Schreib einen 90-Tage-Marketingplan für [NAME DES UNTERNEHMENS] ([WEBSITE]), das [WAS IHR VERKAUFT] an [ZIELGRUPPE] in [ORT] verkauft. Ziel: [HAUPTZIEL]. Monatsbudget: [MONATSBUDGET]. Recherchiere 3 Wettbewerber und wie sie werben, mit Links. Enthalten sein sollen: Ausgangslage, Zielgruppe und ihre wichtigsten Kaufanlässe, Positionierung und Kernbotschaft, die 3 besten Kanäle für dieses Geschäft mit Begründung (und welche ich vorerst weglassen soll), ein 90-Tage-Aktionskalender Woche für Woche, Budgetaufteilung nach Kanal, Content-Ideen für den ersten Monat, Kennzahlen mit Zielwerten und ein einfacher monatlicher Check. Liefere den Plan als Word-Datei und Kalender und Budget als Excel-Datei.
Was du ändern solltest
- [NAME DES UNTERNEHMENS]: Z. B. „Studio Steinbrücke Pilates“.
- [WEBSITE]: Deine Website oder dein Instagram-Profil, falls du noch keine Website hast.
- [WAS IHR VERKAUFT]: Z. B. „Reformer-Pilates-Kurse in kleinen Gruppen“.
- [ZIELGRUPPE]: Z. B. „Berufstätige zwischen 30 und 55 aus der Innenstadt“.
- [ORT]: Stadt oder Stadtteil, z. B. „Münster-Zentrum“, oder „online, deutschlandweit“.
- [HAUPTZIEL]: Messbar, z. B. „60 neue Mitglieder bis Ende März“ oder „30 Anfragen pro Monat“.
- [MONATSBUDGET]: Z. B. „800 € im Monat“. Auch kleine Budgets sind okay.
Beispielergebnis
- 90-Tage-Marketingplan: Studio Steinbrücke Pilates
- Alle Ziele und Kosten sind Annahmen für dieses Beispiel.
- Ausgangslage
- Neues Reformer-Studio in Münster-Zentrum, 8 Geräte, seit 6 Monaten geöffnet, 110 Mitglieder. Zwei Studios in der Nähe werben vor allem mit Rabatten; keines zeigt seine Trainerinnen oder die Kursniveaus klar.
- Ziel
- 60 neue Mitglieder bis Ende März.
- Zielgruppe und Kaufanlässe
- • Frauen und Männer zwischen 30 und 55, die im Umkreis von 2 km arbeiten
- • Anlässe: Rückenschmerzen vom Schreibtisch, gute Vorsätze im Januar, Empfehlung von Freundinnen
- • Hürde: Angst, „zu unsportlich“ für Reformer zu sein
- Positionierung
- Kleine Gruppen, echte Betreuung, auch für Einsteiger. Kernbotschaft: „Dein Rücken merkt den Unterschied nach vier Wochen.“
- Die 3 besten Kanäle
- • Google-Unternehmensprofil und lokale Suche: Wer „Pilates Münster“ sucht, will buchen. Fotos, Bewertungen und Kurszeiten pflegen
- • Instagram mit Reels: Trainerinnen zeigen, Einsteigerübungen, Mitglieder-Geschichten
- • Kooperationen: Physiotherapiepraxen und Firmen in der Nähe, Probestunde für Mitarbeitende
- • Vorerst weglassen: TikTok, Flyer an Haushalte, Printanzeigen
- Kalender (Auszug)
- • Woche 1–2: Google-Profil überarbeiten, 20 neue Fotos, Bewertungsanfrage an 40 Mitglieder
- • Woche 3–4: Reels-Serie „Reformer für Einsteiger“, 3 pro Woche
- • Woche 5–6: Gespräche mit 5 Physiotherapiepraxen, Gutscheinkarten für Patienten
- • Woche 7–9: Einsteiger-Aktion im Januar: 3 Stunden für 39 €
- • Woche 10–13: Freundinnen-Wochen: Mitglieder bringen eine Person gratis mit
- Budget pro Monat (800 €)
- • Instagram-Anzeigen im Umkreis von 3 km: 350 €
- • Fotos und kurze Videos: 200 €
- • Gutscheinkarten und Material für Kooperationen: 150 €
- • Reserve für das, was am besten läuft: 100 €
- Kennzahlen
- • Probestunden pro Woche: Ziel 12
- • Anteil Probestunde zu Mitgliedschaft: Ziel 40 %
- • Google-Bewertungen: von 18 auf 50
- Monatlicher Check
- Am ersten Montag im Monat: Welche Quelle hat die meisten Probestunden gebracht? Budget dorthin verschieben.
So geht’s mit todo.is
- Kopiere den Prompt und trag Unternehmen, Zielgruppe, Ziel und Budget ein.
- Schick ihn in todo.is ab oder per WhatsApp, Telegram oder E-Mail an deinen Agenten.
- Du bekommst den Plan als Word-Datei und Kalender plus Budget als Excel-Datei.
- Mach daraus eine wiederkehrende Aufgabe: Jeden Montag um 8 Uhr schickt dir dein Agent die Aufgaben der Woche auf WhatsApp.
Tipps für ein besseres Ergebnis
- Wähl ein Hauptziel, das du zählen kannst. „Bekannter werden“ lässt sich nicht prüfen, „12 Probestunden pro Woche“ schon.
- Lieber drei Kanäle gut als sieben halb. Der Plan sagt dir ausdrücklich, was du weglassen darfst.
- Lokale Unternehmen unterschätzen fast immer das Google-Unternehmensprofil. Fotos, Öffnungszeiten und Antworten auf Bewertungen kosten nichts.
- Halte 10 bis 15 % des Budgets als Reserve zurück und gib sie nach vier Wochen dem Kanal, der am besten läuft.
Marketingplan erstellen: häufige Fragen
- Was gehört in einen Marketingplan? Ausgangslage, Ziel, Zielgruppe, Positionierung, Kanäle, ein Zeitplan mit konkreten Aufgaben, Budget und Kennzahlen, an denen du den Erfolg misst.
- Wie viel sollte ein kleines Unternehmen für Marketing ausgeben? Häufig genannt werden einige Prozent des Umsatzes, in der Gründungsphase oft mehr. Wichtiger als die Summe ist, dass du misst, was jeder Euro bringt. Im Zweifel hilft deine Steuer- oder Gründungsberatung.
- Was ist der Unterschied zwischen Marketingplan und Marketingstrategie? Die Strategie sagt, wen du mit welcher Botschaft erreichen willst. Der Plan macht daraus konkrete Aufgaben, Termine und ein Budget.
- Kann mein Agent mich an die Aufgaben jeder Woche erinnern? Ja. Leg eine wiederkehrende Aufgabe an, z. B. jeden Montag um 8 Uhr, und dein Agent schickt dir die Aufgaben der Woche per WhatsApp, Telegram oder E-Mail.
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