Kaltakquise-E-Mail schreiben, die nicht nach Massenmail klingt
Die meisten Akquise-Mails landen ungelesen im Papierkorb, weil sie für jeden passen könnten. Dein todo.is-Agent liest Website, Blog und aktuelle Meldungen deines Wunschkunden, findet einen echten Anlass und schreibt eine kurze Mail plus zwei Nachfassmails. Alles landet als Entwurf in Gmail, verschickt wird nichts ohne dich.
Der Prompt
- Schreib eine Akquise-Mail mit zwei Follow-ups an [NAME UND POSITION] bei [WEBSITE DES UNTERNEHMENS]. Ich biete [WAS DU ANBIETEST] für [WEM DU HILFST] an, unser bester Beleg ist [EIN ERGEBNIS ODER KUNDE]. Lies ihre Website, ihren Blog und aktuelle Meldungen und finde einen konkreten Grund, warum mein Angebot gerade jetzt für sie relevant ist. Dann schreib 3 Mails auf Deutsch mit „Sie“: eine erste Mail unter 120 Wörtern mit persönlichem Einstieg, ein Follow-up für Tag 4 und eine kurze letzte Mail für Tag 10. Jede mit einem Betreff unter 6 Wörtern und einer klaren, kleinen Bitte ([DEIN CALL TO ACTION]). Keine Floskeln, keine falschen Komplimente. Zeig mir deine Recherche mit Links und speichere die Mails als Gmail-Entwürfe, falls mein Google-Konto verbunden ist. Verschick nichts.
Was du ändern solltest
- [NAME UND POSITION]: An wen du schreibst, z. B. „Laura Becker, Leiterin Operations“.
- [WEBSITE DES UNTERNEHMENS]: Ihre Website, z. B. „kistenwerk.de“. Dein Agent liest sie.
- [WAS DU ANBIETEST]: Dein Produkt oder deine Leistung in einfachen Worten, z. B. „Software für Lagerprozesse“ oder „Buchhaltung für Restaurants“.
- [WEM DU HILFST]: Dein idealer Kunde, z. B. „Onlinehändler mit mehr als 500 Bestellungen am Tag“.
- [EIN ERGEBNIS ODER KUNDE]: Ein Beleg, dass du lieferst, z. B. „Packzeit bei Lumo Goods um 30 % gesenkt“.
- [DEIN CALL TO ACTION]: Was die Person tun soll, z. B. „ein 15-minütiges Telefonat“ oder „kurz mit Ja antworten für ein 2-Minuten-Video“.
Beispielergebnis
- Recherche
- • Kistenwerk hat im September ein zweites Lager in Leipzig eröffnet (Quelle: Firmenblog)
- • Auf der Karriereseite sind 6 Stellen im Lager ausgeschrieben, das Volumen wächst also schnell
- • Laura Becker leitet seit 4 Monaten den Bereich Operations (Quelle: Team-Seite)
- Mail 1 (Tag 1)
- Betreff: Packzeiten in Leipzig
- Guten Tag Frau Becker,
- herzlichen Glückwunsch zum neuen Standort in Leipzig. Mit zwei Lagern und neuen Teams laufen die Packzeiten erfahrungsgemäß ein paar Monate auseinander.
- Genau da setzen wir an: Wir optimieren die Laufwege im Lager für Onlinehändler. Lumo Goods hat die Packzeit in den ersten sechs Wochen um 30 % gesenkt.
- Wären 15 Minuten nächste Woche hilfreich, um zu prüfen, ob das in Leipzig auch funktioniert?
- Viele Grüße
- Jonas Weber
- Mail 2 (Tag 4)
- Betreff: Eine Idee für Leipzig
- Guten Tag Frau Becker, bei Lumo Goods hat am meisten gebracht, die Picklisten nach Regalplatz zu sortieren. Ich zeige Ihnen gern in 15 Minuten, wie das geht, auch wenn wir nie zusammenarbeiten.
- Mail 3 (Tag 10)
- Betreff: Soll ich es lassen?
- Guten Tag Frau Becker, ich möchte Ihr Postfach nicht füllen. Wenn das Thema gerade keine Priorität hat, sagen Sie es einfach, dann melde ich mich nicht mehr. Falls doch, bin ich da.
- Warum das funktioniert
- • Der Einstieg handelt von ihrem Unternehmen, nicht vom Absender
- • Ein Beleg, eine Bitte, unter 120 Wörtern
- • Jedes Follow-up bringt etwas Neues statt „Ich wollte nur mal nachhaken“
- Vor dem Versand
- • Rechtliche Lage prüfen (siehe FAQ) und ein Impressum in die Signatur
- • Eine einfache Abmeldemöglichkeit anbieten
So geht’s mit todo.is
- Kopiere den Prompt und trag Ansprechpartner, Website, dein Angebot und deinen besten Beleg ein.
- Schick ihn in todo.is auf „Heute“ oder per WhatsApp oder Telegram an deinen Agenten. Für Gmail-Entwürfe verbindest du vorher dein Google-Konto.
- Dein Agent recherchiert, zeigt dir die Notizen mit Quellen und legt die drei Mails als Entwürfe an.
- Lies sie, passe sie an und verschick sie selbst, oder sag deinem Agenten nach deinem OK, dass er sie senden soll.
Tipps für ein besseres Ergebnis
- Lauf den Prompt pro Wunschkunde einzeln. Zehn gut gewählte, persönliche Mails bringen meist mehr als 500 identische.
- Sag deinem Agenten „merk dir mein Angebot und meine Belege“, dann reichen beim nächsten Mal Name und Website.
- Kombinier es mit einer Leadliste: Lass deinen Agenten für jedes Unternehmen in deiner Tabelle einen persönlichen ersten Satz schreiben.
- Prüf die Recherche vor dem Versand. Wirkt eine Info veraltet, lass deinen Agenten die Quelle noch einmal checken.
Kaltakquise-E-Mail schreiben: häufige Fragen
- Ist Kaltakquise per E-Mail in Deutschland erlaubt? Werbe-E-Mails ohne vorherige Einwilligung sind in Deutschland nach § 7 UWG grundsätzlich unzulässig, auch gegenüber Unternehmen. Viele nutzen deshalb Telefon, LinkedIn oder einen Brief für den Erstkontakt. Lass dich im Zweifel rechtlich beraten, in anderen Ländern gelten andere Regeln.
- Wie lang sollte eine Akquise-Mail sein? Die erste Mail am besten unter 120 Wörtern. Kurze Mails lassen sich am Handy lesen und kommen zur Sache, bevor das Interesse weg ist.
- Wie oft sollte ich nachfassen? Zwei bis drei Follow-ups mit ein paar Tagen Abstand sind üblich. Jedes sollte etwas Neues bringen, etwa eine Idee oder ein kurzes Fallbeispiel.
- Verschickt todo.is Massenmails? Nein. Dein Agent recherchiert und schreibt persönliche Mails und kann sie als Gmail-Entwürfe speichern. Vor dem Versand fragt er immer nach deinem OK.
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